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Linux · Firewall · Sicherheit

UFW-Firewall einrichten, ohne dich auszusperren

UFW ist die einfachste Firewall für Ubuntu und Debian. So gibst du SSH, Webserver und Gameserver-Ports frei und vermeidest den klassischen Lockout.

12 October 2026 · 1 min read

Eine Firewall lässt nur die Verbindungen durch, die du erlaubst. UFW („Uncomplicated Firewall“) macht das mit wenigen, gut lesbaren Befehlen.

Die goldene Regel: zuerst SSH erlauben

Wer UFW einschaltet, bevor SSH erlaubt ist, sperrt sich selbst aus. Deshalb immer in dieser Reihenfolge:

apt install -y ufw
ufw allow OpenSSH
ufw enable

Mit ufw status verbose siehst du alle Regeln und die Standardrichtlinien.

Typische Ports freigeben

  • Webserver: ufw allow 80/tcp und ufw allow 443/tcp
  • FiveM: ufw allow 30120 (TCP und UDP) und für txAdmin ufw allow 40120/tcp
  • Minecraft Java: ufw allow 25565/tcp
  • TeamSpeak: ufw allow 9987/udp
  • Nur von einer bestimmten IP, z. B. für eine Datenbank: ufw allow from 203.0.113.10 to any port 3306 proto tcp

Regeln ansehen und löschen

ufw status numbered
ufw delete 3

Die Zahl ist die Nummer aus der ersten Liste.

Achtung bei Docker

Docker trägt veröffentlichte Ports direkt in iptables ein und umgeht damit UFW. Ein docker run -p 3306:3306 ist also auch dann aus dem Internet erreichbar, wenn UFW den Port blockt. Veröffentliche Dienste, die nur lokal gebraucht werden, mit -p 127.0.0.1:3306:3306.

Ausgesperrt? Kein Problem

Über die Konsole im VMSky-Panel kommst du auch ohne SSH auf den Server. Melde dich dort an und schalte UFW mit ufw disable vorübergehend aus.